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Das ist Luzifer.

Eine wilde Hofkatze hatte Junge. Da beschlossen wir, uns eine zweite Mieze ins Haus zu holen. Luzifer suchte ich mir schon, als sie grade eine Woche alt war. Sie hat vier Farben und ist ein wilder Teufel. Von Anfang an lebte sie sich gut in der Wohnung ein. Sie macht noch viel Unsinn und ihr Spieltrieb ist ungeheuer. Unser Kater Wotan war nicht so begeistert von einer Konkurrentin. Er ignoriert sie so gut wie möglich, aber Luzi bringt sich bei ihm auf ihre Art in Erinnerung, in dem sie ihn als Sprungbrett, Spielzeug oder zu anderen sportlichen Betätigungen benutzt.

Das ist Wotan

Wotan ist ein Ragdoll-Kater von fast 9 Jahren. Nun ist er nicht mehr Herr im Revier. Er hat es schwer, sich gegen die kleine Teufelin durchzusetzen. Mit ihrem Temperament kommt er nicht mit. Doch wenn es ihm zuviel wird, wehrt er sich.

Luzifer 13 Wochen alt, mit Frechheit in den Augen

Kater ärgern macht Spaß

Wotan kriegt Haue

Ein Küßchen in Ehren will Wotan verwehren

Wotan ärgern macht Spaß

Wotan muß mitmachen, ob er will oder nicht

Wotan schlägt zurück

Wotan mit mir

Oder ich mit ihm, wie man es nimmt.

Ok, der Film mußte voll werden, deshalb hab ich ihn mir geschnappt.

Wotan war seit vielen Jahren krank. Kein Arzt wußte bis heute genau, was die Ursache war. Er litt an chronischen Durchfall. Wir hatten alles versucht, es gab kein Medikament, welches ihm auf Dauer helfen konnte. Trotzdem konnte er lange glücklich leben, denn monatliche Spritzen halfen ihm über die Krankheit hinweg, wenn sie auch die Ursache nicht beseitigen konnten.

Doch seit einigen Wochen wirkten die Spritzen nicht mehr und Wotan litt. Neue Medikamente schlugen nicht an. Es ist furchtbar, die Hoffnung zu haben, irgendein Medikament könnte helfen und dann das Wissen, es wirkt doch nicht. Er wurde immer dünner, obwohl er gut fraß. Sein Fell wurde strähnig und glanzlos.

Er hatte Schmerzen und wir entschlossen uns, ihn von seinem Leiden zu erlösen.

Was fühlt man, wenn man weiß, ein geliebtes Tier wird bald nicht mehr bei uns sein? Ich kann es nicht beschreiben, ich will es auch nicht. Wer mich kennt, weiß, wie verzweifelt ich bin.

Was bindet uns an ein Tier?

Wir sehen es aufwachsen, lernen nach und nach sein Wesen kennen. Jede Regung, jeder Ausdruck sagt uns etwas. Es gibt uns Freude, indem es da ist. Wir lachen über die Spielereien, schmelzen vor Glück hinweg, wenn es zu uns kommt, weil es unsere Nähe will. Es gehört zur Famlie, bedingungslos.

Wenn ein Tier von uns geht, ist es, als ob uns ein Freund verläßt, um nie wieder zu kommen. Es lebt in der Erinnerung weiter und läßt uns trauern, denn man kann es nicht mehr berühren, nicht mehr mit ihm reden. Die Trauer wird eines Tages verblassen, denn das Leben geht weiter. Aber vergessen werden wir nie.

Das letzte Bild von Wotan, heute am 19.8. Einer seiner Lieblingsplätze, der Küchenstuhl.

Wotan war, bevor seine Krankheit ihn schwächte, ein großer, starker Kater.

Er war gefürchtet von Hunden, denn die mochte er gar nicht. Was haben wir gelacht, als er zwei große Hunde um eine Gartenlaube jagte. Der Alaskan Malamut meiner Nichte verkroch sich deprimiert in eine Sofaecke, wenn Wotans strafender Blick ihn traf. Er duldete keine Konkurrenten um seine Gunst, weder Hund noch Katz.

Er war der "König der Welt" und wir seine Untertanen. Wir ließen uns alles gefallen und er nutzte das penetrant aus. Er "sprach" mit uns, in Ton und Mimik.

Am liebsten mochte er kleine, herzförmige Leckerlis. Dafür tat er alles. Er konnte zählen. Wehe, es gab nur ein Leckerli, mindestens zwei standen ihm zu.

Unser Schmerz war groß, als er die Leckerlis seit einigen Wochen verschmähte. Daran erkannten wir, wie krank er wirklich schon ist.

Die Spritzen versagten, er konnte den Darminhalt nicht mehr halten. Wir hörten und sahen, dass er Schmerzen hatte.

Heute wurde er sanft und friedlich eingeschläfert.

Wir werden ihn vermissen.


Das ist Ysa, eine neue Main Coon

Vor ein paar Wochen erzählte mir eine Bekannte, dass beim Tierschutz eine Main Coon abgegeben wurde, die man streunend aufgefunden hatte. Die Besitzer konnten nicht gefunden werden und nun wurde versucht, die Katze zu vermitteln und ob ich nicht…

Eine dritte Katze, zu meinen Traumpärchen?

Die Coonie ging mir nicht aus dem Kopf. So eine Katze hatte ich mir schon lange gewünscht.

Als ich ein Bild von ihr sah, verliebte ich mich fast in sie.

Ich fuhr dann zu der Frau, wo sich die Katze in Pflege befand.

Erstmal nur angucken, dachte ich.

Die Coonie war zutraulich und ließ sich streicheln. Aber…ich merkte auch, dass sie im Charakter sehr eigen war.

Wenn sie was nicht wollte, wurde sie zickig, kratzte und biß.

Wer weiß, was sie für ein Vorleben hatte, was sie alles durchgemacht hat.

Aber sie war eine schöne Katze. Sie wirkte gesund und aktiv.

Für mich war fast beschlossen, sie zu mir zu nehmen.

Nachdem ich zu Hause mit Engelszungen geredet hab, weil meine Familie keine dritte Katze wollte, gewann meine unendliche Überzeugungskraft. *gg*

Am 1.2.05 holte ich sie abends ab und fuhr gleich zum Tierarzt, denn Ysa hatte total verfilztes Fell am Bauch und auf der Brust.

Dort musste sie sogar geschoren werden. Das geschah unter Narkose. Auch geimpft wurde sie.

Zu Hause duschte ich sie noch, solange sie unter Narkose stand.

Luzi und Odin schlichen sich natürlich neugierig näher. Aber weil Ysa die Narkose schon fast überwunden hatte, wurde sie langsam aktiv und nervös.

Den Abend über ließen wir sie in Ruhe.

Das „Drama“ begann am nächsten Tag, als sie wieder munter war.

Vor Menschen hatte sie keine Angst, aber meine anderen Katzen waren ihr sehr suspekt. So ging es los mit Dauergefauche und Dauergeknurre, sobald Odin und Luzi in die Nähe kamen.

Die Beiden hatten gehörigen Respekt und hielten Abstand.

Noch.

Ysa erkundete ihr neues Heim. Sie benutzte das Katzenklo und frisst alles, was man ihr vorsetzt.

Aber besonders Odin wollte doch mit dem neuen Hausgenossen spielen.

Immerhin ist das ganze Leben nur ein Spiel für ihn.

Dafür wagt er sich auch in Ysa’s Nähe, die ihn sofort anknurrte.

Aber damit kann man Odin nicht erschüttern.

Das neue Tier ist seiner Meinung nach eben ein Knurrtier…einfach weghören.

So dachte auch Luzi, die das alles sehr interessant fand und die Sache aus sicherer Entfernung beobachtete.

Luzi ist eine faule Katze geworden, die am liebsten irgendwo rum liegt, wo sie alles genau betrachten kann.

Wenn der Körper faul ist, heißt das ja nicht, dass sie nicht arbeitet. Auch mit dem Kopf kann katz arbeiten.

So beobachtet sie tagelang aufmerksam, was Ysa und Odin da so treiben.

Und die Beiden…?

Ich hab schnell gemerkt, dass auch Ysa sehr verspielt ist, genau wie Odin.

Noch spielt sie aggressiv, mit knurren und fauchen.

Odin hat ein Lieblingsspielzeug, eine Fellmaus am Band. Dabei ist nicht die Maus interessant, sondern das Band. Da kann er stundenlang nach haschen.

Auch Ysa findet dieses Band toll und so haschten sie beide danach. Dabei kamen sie sich immer näher und Ysa lernte, dass nicht alle Katzen provozierend sind.

Odin und Luzi fauchten nie zurück. Ging Ysa wirklich grummelnd auf sie los, zogen sich Beide kurz zurück und warteten.

So ging es einige Tage.

Nun sind fast zwei Wochen vergangen und Ysa hat sich eingelebt. Sie ist noch vorsichtig, aber sie lässt Luzi und vor allem den lieben Odin an sich heran. Sie sind noch keine dicken Freunde, doch der Spieltrieb ist stärker.

Am liebsten jagen sich Ysa und Odin durch die Wohnung, bepfoteln sich spielerisch und toben umher.

Manchmal ist auch Luzi dabei, wenn ihr grad so ist.

Zu Anfang war das Waschbecken ihr Lieblingsplatz